Rudergesellschaft
Ghibellinia
Waiblingen

 

Regatta in Offenburg

Die Ghibellinen eröffneten die Regattasaison in Offenburg und kamen mit vier Siegen zurück.

Bei einem spannenden Rennen im Doppelzweier, bei dem bis am Ende unklar war, wer als erster durchs Ziel gehen würde, haben Max Schwab und Maximilian Rößler für die Rudergesellschaft Ghibellinia Waiblingen am Ende Durchhaltevermögen gezeigt. Mit hauchdünnem Vorsprung, der mit bloßem Auge kaum sichtbar war, kamen sie letztendlich tatsächlich als erste ins Ziel, nachdem sie ständig gleichauf mit dem Gegner lagen. Schon nach dem Start lagen beide Boot auf gleicher Höhe und blieben es fortan auch auf der restlichen Strecke von 1000 m. Als Zuschauer blickt man gebannt auf die Boote: Wer von beiden würde die Ziellinie als erster durchfahren? Und: Was geht in einem Ruderer vor, der sieht, dass der Gegner ständig auf gleicher Höhe fährt und das auf einer Strecke von 1000 Metern? Da muss man eine Strategie entwickeln, die in diesem Fall wohl hieß: Auf den letzten Metern nochmal Schlagzahl erhöhen, koste es, was es wolle. Wie dies möglich war, weiß keiner, denn die Schlagzahl war schon hoch genug… jedenfalls kamen beide mit hauchdünnem Vorsprung als erste ins Ziel geschossen…Ihre Vereinskameraden Sven Kirschner und Marius Schairer konnten das Tempo nicht ganz mithalten und wurden dritte.  Auch ihren Riemenzweier brachten Rößler und Schwab sie nach einem fulminanten Endspurt und nachdem das Rennen wegen eines Steuerfehlers der Gegner wiederholt werden musste, als erste ins Ziel. Andreas Schwab und Joachim Schmid fuhren im Doppelzweier ebenfalls einen souveränen Sieg ein. Für Julian Plazek war es das erste Rennen, er freute sich darüber, als dritter über die Ziellinie zu fahren.

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